Club von Berlin
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14. Mai 2012
Christoph Keese: Ist der Urheberrechtsstreit Vorbote eines neuen Kulturkampfes?

Vortrag
Liebe Clubmitglieder, sehr geehrte Gäste,

der Club von Berlin lädt Sie herzlich ein zu einem Vortrags- und Gesprächsabend mit

                                              

Christoph Keese
 

Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ der Axel Springer AG

Co-Vorsitzender Ausschuss Urheberrecht BDZV/VDZ

 
zum Thema:

Digitale Welt: Ist der Urheberrechtsstreit Vorbote eines neuen Kulturkampfes?                                  


am Montag, dem 14. Mai 2012, um 20.00 Uhr,
in den Räumen des Clubs von Berlin, Jägerstr.1, 10117 Berlin
Empfang ab 19.30 Uhr

Es moderiert unser Clubmitglied Cornelius Wendel.

Die neuen Möglichkeiten der digitalen Welt verlangen neue Antworten und rechtliche Lösungen. Durch die digitale Revolution verschwimmen die Grenzen zwischen Inhalten und Technik, zwischen Branchen und Märkten, Produzenten und Konsumenten, Privatem und Öffentlichem. Die Bezugsrahmen für Individuen, Unternehmen und Staaten verschieben sich in großer Geschwindigkeit. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, gewöhnt an klar abgrenzbare Bereiche, müssen sich neu orientieren – getrieben von der Dynamik des Netzes.

Die aktuelle Debatte um das ACTA-Abkommen zum Schutz geistigen Eigentums und die Schwierigkeiten, das Urheberrecht im Netz zu regeln, werfen ein Schlaglicht auf diese Probleme. Die Interessen der Wirtschaft und von Teilen der Gesellschaft, insbesondere der sogenannten Netzcommunity, stoßen hart aufeinander. Dabei ist die Frage, ob der Kulturschaffende durch das freie Herunterladen bzw. Kopieren bestohlen und entmutigt wird oder vielmehr größere Freiheit für sein Schaffen gewinnt, nur das Vorspiel für ganz grundsätzliche Auseinandersetzungen: Sind die herkömmlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen im digitalen Zeitalter überholt? Wie können wir uns darüber verständigen, was Digitalisierung und Vernetzung für uns bedeuten?

Christoph Keese ist seit 2008 Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ der Axel Springer AG. Nach Absolvieren der Journalistenschule des Gruner + Jahr Verlags studierte er Wirtschaftswissenschaften und arbeitete als Vorstandsassistent und Leiter der Unternehmenskommunikation bei Gruner + Jahr. Anfang der 90er Jahre ging er zur „Berliner Zeitung“, wo er Geschäftführender Redakteur und Ressortleiter Wirtschaft und Medien war. Seit 1998 arbeitete Christoph Keese an der Konzeption der „Financial Times Deutschland“ und wurde hier 2001 Chefredakteur. Von 2004 bis 2008 war er Chefredakteur der „Welt am Sonntag“.

Mit freundlichen Grüßen,
Percy MacLean
Dr. Kathrin Kallmorgen
Vorsitzer
Vorstandsmitglied
 
 
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